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TZ Printausgabe 03.11.2007

Für Soziales und Politik engagiert

 

Steinbach. Mit Dr. Margarete Koschel und Norbert Möller sind zwei weitere Steinbacher Bürger mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet worden. Bürgermeister Peter Frosch (CDU) überreichte die Auszeichnungen zu Beginn der jüngsten Stadtverordnetensitzung.

Margarete Koschel verdiente den vom Ministerpräsidenten verliehenen Ehrenbrief für ihr langjähriges soziales Engagement. Seit 1985 und bis heute sei die Geehrte in der Eine - Welt-Gruppe aktiv und habe geholfen, viele Spenden für die „Dritte - Welt“ zu rekrutieren.


Im gleichen Jahr sei Koschel Initiatorin der Aktion Sternsinger, der großen Spendenaktion der katholischen Kirche, in Steinbach gewesen. Unmittelbar nach dem Bezug des Asylbewerberheims im Gewerbegebiet im Jahr 1992 habe sie den Arbeitskreis Asyl gegründet. „Magarete Koschel kümmerte sich mit ihren Mitstreiterinnen um eine Hausaufgabenhilfe für die dort lebenden Kinder, unterstützte Asylbewerber bei Behördengängen und war behilflich bei der Beschaffung von Kleidern und vielen anderen Dingen des täglichen Lebens bis zur Schließung des Heims vor zwei Jahren“, sagte Frosch. Seit elf Jahren betreue sie außerdem für die Caritas ältere Steinbacher Bürger, seit acht Jahren arbeitete sie im Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde in Steinbach mit.

Verdient hätte diese Auszeichnung auch Koschels Ehemann Ansgar, der aber leider in diesem Jahr viel zu früh verstorben sei.

Norbert Möller erhielt den Ehrenbrief für seine ehrenamtliche politische Arbeit. Schon seit 1993 vertrete Möller die SPD im Magistrat, sagte Frosch. Seit seinem Amtsantritt 1998 habe er den SPD-Mann als „fairen Kollegen“ im Magistrat kennen gelernt.

Möller engagiere sich aber auch auf Vereinsebene, sei seit vielen Jahren Vorsitzender der TuS Steinbach, stellvertretender Vorsitzender des Vereinsrings und inzwischen auch Vorsitzender des Sportkreises Hochtaunus. „Norbert Möllers ehrenamtlicher Einsatz ist Ausdruck gelebter Solidarität und Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung“, sagte Frosch. (new)

  

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