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TZ
Printausgabe vom 20.11.2007
Süßes, Schmuck und Söckchen
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Bilder
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Steinbach.
Adventskränze, Gestecke und Strohsterne – in Steinbach
beginnt so langsam die Weihnachtszeit. Zwei Wochen vorm
örtlichen Weihnachtsmarkt hat der Förderverein für Kinder
und Jugend Steinbach seinen achten Adventsmarkt
veranstaltet. Etwa 35 Aussteller boten am vergangenen
Sonntag im Bürgerhaus ihre Waren an.
Und
das Angebot war abwechslungsreich. Während ein Baby mit
riesengroßen Augen beobachtete, wie Mama Söckchen kaufte,
ließ eine Frau sich die Vorzüge eines mit Dinkel gefüllten
Wärmekissens erklären. Selbst genähte Topflappen lagen neben
Schmuckstücken aus Stein, Christbaumkugeln hingen neben
weihnachtlichem Türschmuck. Margret Bastian verkaufte
liebevoll gefertigte Handarbeitssachen. „Das ist mein Hobby.
Mittlerweile habe ich aber so viele Stücke, dass ich sie
verkaufen muss“, schmunzelte sie. Als einziger Verein hatte
die Krabbelstube Waldwichtel einen Tisch. Dort gab es außer
Selbstgebasteltem auch verschiedene Marmeladen zu kaufen.
„Für uns ist der Adventsmarkt eine wichtige Einnahmequelle.
Außerdem macht er die Waldwichtel bekannter“, erklärte Julia
Kesting, Mutter eines Krabbelkindes.
Die mehr oder
weniger vorweihnachtlichen Ausstellungstücke waren nicht das
Einzige, was Besucher anzog. „Viele kommen auch wegen der selbst
gebackenen Kuchen“, berichtete Stefan John, Kassenwart des
Fördervereins. Zu den Standgebühren gehört nämlich auch die
Spende eines Kuchens, den der Förderverein verkauft. Im ersten
Stock des Bürgerhauses konnten die Besucher außer süßen
Leckereien auch Erbsensuppe genießen.
Der Erlös aus Standgebühren und Essensverkauf geht komplett an
den Förderverein, der in den vergangenen 15 Jahren zahlreiche
Projekte in Steinbach unterstützt hat. John rechnet mit etwa
500 Euro.
Ohne die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder hätte der
Adventsmarkt nicht stattfinden können. Zahlreiche Mitglieder
waren schon am Samstag mit dem Aufbau beschäftigt. Beim
Kuchenverkauf halfen außerdem Erzieher von Kindertagesstätte und
Kindergarten. „Wir sind froh, dass es jedes Jahr genug Helfer
gibt“, meinte John, „und dass die Steinbacher so viel Interesse
am Adventsmarkt haben.“ Im Frühjahr organisiert der Förderverein
dann seinen jährlichen Ostermarkt. (tyh) |