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Zufriedene Gesichter und gute Stimmung

beim fünften Steinbacher Stadtfest - Auch die Pfarrer feiern jetzt mit

 

Steinbach. Viele Premieren, eine Menge Neuzugänge an Ständen – und vor allem an Interessenten – und eine Sonne, die über Steinbach lachte – all das sorgte für zufriedene Gesichter und gute Stimmung an allen Orten und Plätzen rund um das fünfte Steinbacher Stadtfest: „Es ist das erfolgreichste seiner Art“, lautete daher unumwunden das Resümee von Walter Schütz, dem Vorsitzenden des veranstaltetenden Gewerbevereins.

Zu einem fröhlichen Start hatte mal wieder eine Gruppe von Schülern der Geschwister- Scholl-Schule bei der Eröffnung des Festes um 12 Uhr beigetragen, die zu „I Don’t Feel Like Dancing“ eine kleine Tanzdarbietung zeigten. Allmählich füllte sich daraufhin die „Flaniermeile“ Bahnstraße, die für dieses komplette Wochenende für den Verkehr gesperrt war.

Rund um die Uhr belagert war das Vierer-Trampolin bei der Firma Weru, und auch Clown „Klinki“ hatte gut zu tun. Mit viel Begeisterung ließen sich die Kinder von ihm zeigen, wie man einen Teller auf einem Stock balanciert, und sie ernteten schon bald das erste Lob vom „Fachmann“: Du machst das schon ganz toll.“ Dass dabei hin und wieder ein Teller von der Erdanziehung zu Fall gebracht wurde, ließ eine Mutter schmunzeln: „Gut, dass sie aus Plastik sind.“

Einen tollen Hingucker hatte auch die Feuerwehr mal wieder dabei: Den Brandschutzerziehungs-Anhänger des Hochtaunuskreis, dessen Modell-Gerätehaus und -Leitstelle sie auf dem Bürgersteig aufgebaut hatten. Komplettiert wurde das Ensemble mit Bobby-Cars, auf denen die Dreikäsehochs zu einem Einsatz aufbrechen konnten. Denn die Jugendfeuerwehr und all ihre Tätigkeiten waren an diesem Stadtfest das Hauptthema der Wehr. So lag es auch an den Jüngsten unter den Aktiven, verschiedene Demonstrationen vorzunehmen, etwa wie eine Fettexplosion im kleinen Stil gelöscht werden kann und wie schnell verschiedene Stoffe Feuer fangen. Ohne Unterlass belagert war auch die Rollrutsche bei der Firma Auto-Schepp, die die Geschwister Kai (4) und Svenja (3) gleich mehrfach ausprobierten.

Währenddessen war schon das Konzert der Ghostpastors und ihrer befreundeten Gesangsgruppe „Rolli-Gang“ aus München in vollem Gange, und bei Liedern wie „Let It Be“ und „We Are The World“ wippten viele im Takt mit.

Neben dem Handwerkerzelt (siehe unten stehenden Text) war auch der ökumenische Gottesdienst am Sonntagmorgen eine Premiere – und ein voller Erfolg. „Unter dem Titel „Steinbach – Liebe auf den zweiten Blick“ standen die Predigten von Pastoralreferent Christof Reusch und Pfarrer Herbert Lüdtke, die den Gottesdienst auf der Hauptbühne hinter dem Hotel „Zum Brunnen“ vor vollen Bänken hielten. Zufriedenheit auch auf dem Gemeinschaftsstand: „Es ist gut, dass sich die Kirche hier zeigt und so ein Fest nicht dem Kommerz überlässt“, meinte Reusch.

„Wir haben guten Zuspruch, viele Menschen kennengelernt und gute Gespräche geführt“, sagte auch Cevdet Ugur, Vorsitzender des Ausländerbeirates, der mit seinen Kollegen ein osmanisches Zelt hergerichtet hatte.

Schütz konnte abschließend feststellen: „Das Konzept von Steinbachern für Steinbacher hat sich ebenso wie die Kontinuität des Festes bewährt.

Durchgängig positive Reaktionen habe er erhalten, und da noch Platz für einzelne Stände gewesen sei, verriet er das selbst gesetzte Ziel des Vereins für die kommenden Stadtfeste: „Wir hätten am liebsten noch mehr Vereine und Handwerker.“ Mit dem bejubelten Konzert von Terry Trowles und Band, der Verstärkung durch die Rapper Luke & Stevo Gonzales erhielt, neigte sich ein buntes Fest 2008 seinem offiziellen Ende entgegen. (pit)

  

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