TZ Printausgabe vom 26.05.2008
Zufriedene Gesichter und gute Stimmung
beim fünften Steinbacher Stadtfest - Auch die Pfarrer feiern jetzt mit
Steinbach.
Viele Premieren, eine Menge Neuzugänge an
Ständen – und vor allem an Interessenten – und
eine Sonne, die über Steinbach lachte – all das
sorgte für zufriedene Gesichter und gute
Stimmung an allen Orten und Plätzen rund um das
fünfte Steinbacher Stadtfest: „Es ist das
erfolgreichste seiner Art“, lautete daher
unumwunden das Resümee von Walter Schütz, dem
Vorsitzenden des veranstaltetenden
Gewerbevereins.
Zu einem fröhlichen Start hatte mal wieder eine
Gruppe von Schülern der Geschwister-
Scholl-Schule bei der Eröffnung des Festes um 12
Uhr beigetragen, die zu „I Don’t Feel Like
Dancing“ eine kleine Tanzdarbietung zeigten.
Allmählich füllte sich daraufhin die
„Flaniermeile“ Bahnstraße, die für dieses
komplette Wochenende für den Verkehr gesperrt
war.
Rund um die Uhr belagert war das
Vierer-Trampolin bei der Firma Weru, und auch
Clown „Klinki“ hatte gut zu tun. Mit viel
Begeisterung ließen sich die Kinder von ihm
zeigen, wie man einen Teller auf einem Stock
balanciert, und sie ernteten schon bald das
erste Lob vom „Fachmann“: Du machst das schon
ganz toll.“ Dass dabei hin und wieder ein Teller
von der Erdanziehung zu Fall gebracht wurde,
ließ eine Mutter schmunzeln: „Gut, dass sie aus
Plastik sind.“
Einen tollen Hingucker hatte auch die Feuerwehr
mal wieder dabei: Den
Brandschutzerziehungs-Anhänger des
Hochtaunuskreis, dessen Modell-Gerätehaus und
-Leitstelle sie auf dem Bürgersteig aufgebaut
hatten. Komplettiert wurde das Ensemble mit
Bobby-Cars, auf denen die Dreikäsehochs zu einem
Einsatz aufbrechen konnten. Denn die
Jugendfeuerwehr und all ihre Tätigkeiten waren
an diesem Stadtfest das Hauptthema der Wehr. So
lag es auch an den Jüngsten unter den Aktiven,
verschiedene Demonstrationen vorzunehmen, etwa
wie eine Fettexplosion im kleinen Stil gelöscht
werden kann und wie schnell verschiedene Stoffe
Feuer fangen. Ohne Unterlass belagert war auch
die Rollrutsche bei der Firma Auto-Schepp, die
die Geschwister Kai (4) und Svenja (3) gleich
mehrfach ausprobierten.
Währenddessen war schon das Konzert der
Ghostpastors und ihrer befreundeten
Gesangsgruppe „Rolli-Gang“ aus München in vollem
Gange, und bei Liedern wie „Let It Be“ und „We
Are The World“ wippten viele im Takt mit.
Neben dem Handwerkerzelt (siehe unten stehenden
Text) war auch der ökumenische Gottesdienst am
Sonntagmorgen eine Premiere – und ein voller
Erfolg. „Unter dem Titel „Steinbach – Liebe auf
den zweiten Blick“ standen die Predigten von
Pastoralreferent Christof Reusch und Pfarrer
Herbert Lüdtke, die den Gottesdienst auf der
Hauptbühne hinter dem Hotel „Zum Brunnen“ vor
vollen Bänken hielten. Zufriedenheit auch auf
dem Gemeinschaftsstand: „Es ist gut, dass sich
die Kirche hier zeigt und so ein Fest nicht dem
Kommerz überlässt“, meinte Reusch.
„Wir haben guten Zuspruch, viele Menschen
kennengelernt und gute Gespräche geführt“, sagte
auch Cevdet Ugur, Vorsitzender des
Ausländerbeirates, der mit seinen Kollegen ein
osmanisches Zelt hergerichtet hatte.
Schütz konnte abschließend feststellen: „Das
Konzept von Steinbachern für Steinbacher hat
sich ebenso wie die Kontinuität des Festes
bewährt.
Durchgängig positive Reaktionen habe er
erhalten, und da noch Platz für einzelne Stände
gewesen sei, verriet er das selbst gesetzte Ziel
des Vereins für die kommenden Stadtfeste: „Wir
hätten am liebsten noch mehr Vereine und
Handwerker.“ Mit dem bejubelten Konzert von
Terry Trowles und Band, der Verstärkung durch
die Rapper Luke & Stevo Gonzales erhielt, neigte
sich ein buntes Fest 2008 seinem offiziellen
Ende entgegen. (pit)
